So wird geprüft

Der Prüfer vergleicht Beträge je Konto, keine Formulierungen. Er läuft vollständig in deinem Browser, folgt festen Regeln, verwendet keine KI und liefert für denselben Buchungssatz immer dasselbe Ergebnis.

Was verglichen wird

Dein Buchungssatz wird auf seine Nettowirkung auf jedes Konto zurückgeführt. Jeder Betrag wird in ganzen Cent gezählt, Soll als Plus und Haben als Minus, und die Zeilen desselben Kontos werden addiert. Ein Konto, dessen Zeilen sich aufheben, fällt weg. Die Lösung wird genauso zurückgeführt, und dann werden beide verglichen.

Akzeptierte Varianten

Manche Geschäftsfälle lassen innerhalb derselben Konvention mehr als eine zulässige Darstellung zu. Akzeptiert eine Aufgabe mehrere, ist jede als akzeptierte Lösung hinterlegt: Dein Buchungssatz ist richtig, wenn er einer davon entspricht, und die Lösungsansicht zeigt sie unter „Ebenfalls richtig“. Entspricht dein Buchungssatz keiner, vergleichen die Hinweise ihn mit der nächstliegenden akzeptierten Lösung, also der mit den wenigsten Abweichungen.

Was die Hinweise sagen können

Ist ein Buchungssatz nicht richtig, nennen die Hinweise nur, was aus dem Vergleich mit der Lösung folgt:

Benannte Fehler

Einige häufige Fehler bekommen einen Namen, aber nur, wenn dein gesamter Buchungssatz genau der so veränderten Lösung entspricht. Jeder andere Buchungssatz, wie nah er auch sein mag, bekommt die normale Liste der Abweichungen.

Automatische Tests prüfen für jede Aufgabe und jede Konvention, dass keiner dieser Namen bei Tausenden anderer Fehler erscheint.

Was der Prüfer nie tut

Die Konvention ist eine Einstellung, keine Sprache

Die Konvention bestimmt den Kontenplan, die Kontenbezeichnungen und -nummern, die Art der Warenbuchung, die Steuerkonten und welche Lösung eine Aufgabe erwartet. Die Sprache der Seite bestimmt nur die Sprache der Oberfläche und des Geschäftsfalls. Jede Sprache beginnt mit ihrer eigenen Konvention, und du kannst sie über jedem Buchungssatz wechseln; deine Wahl wird in deinem Browser gespeichert.

KonventionWarenbuchungUmsatzsteuerKonten
USA (US-Lehrbücher)Laufende Bestandsführung (perpetual): Jeder Verkauf bucht auch den WareneinsatzKeine; Sales Tax, wo die Aufgabe es angibtBezeichnungen aus US-Lehrbüchern
Spanien (PGC 2007)Periodisch: Einkäufe auf 600, Verkäufe auf 70021 %: 472 und 477Bezeichnungen und Nummern des PGC
Frankreich (PCG 2025)Periodisch: Einkäufe auf 607, Verkäufe auf 70720 %: 44566 und 44571 (44562 bei Anlagegütern)Bezeichnungen und Nummern des PCG
Deutschland (allgemeine Kontenbezeichnungen)Wareneinkäufe als Aufwand (aufwandsorientiert), sofern die Aufgabe nichts anderes angibt19 %: Vorsteuer und UmsatzsteuerAllgemeine deutsche Bezeichnungen, keine SKR-Nummern

Kontenbezeichnungen bleiben in der Sprache ihrer Konvention, egal in welcher Sprache die Seite ist: Auf einer deutschen Seite mit der spanischen Konvention siehst du „472 Hacienda Pública, IVA soportado“. Beträge erscheinen in US-Dollar bei der US-Konvention und in Euro bei den anderen. Eine Aufgabe ohne Entsprechung in einer Konvention sagt das und bittet dich, eine andere zu wählen.

Beträge eingeben

Gib Beträge so ein, wie du sie schreibst, zum Beispiel 1.234,56, mit höchstens zwei Nachkommastellen; ein Währungszeichen wird ignoriert. Ein Betrag, der sich auf zwei Arten lesen lässt, null, ein negativer Betrag oder mehr als zwei Nachkommastellen werden mit einer Meldung neben dem Feld abgelehnt, und geprüft wird erst, wenn sich jeder Betrag lesen lässt.

Eine strittige Lösung melden

Unter jedem Buchungssatz steht eine Kennung: die Aufgabe, ihre Revision, die Konvention und die Nummer des Betragssatzes („Neue Beträge“ zieht einen neuen Satz). Damit lässt sich dein Buchungssatz genau nachvollziehen. Wenn du glaubst, dass ein richtiger Buchungssatz als falsch gewertet wird, melde ihn bitte mit dieser Kennung.