Anlagevermögen: Arbeitsblatt Buchungssätze

Lösung

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Konvention: Deutschland (allgemeine Kontenbezeichnungen)

Buche jeden Geschäftsvorfall: Schreibe jedes Konto mit seinem Betrag in die Spalte Soll oder Haben.

  1. Kauf einer Maschine gegen sofortige Überweisung, mit Umsatzsteuer

    Ein Unternehmen kauft eine Produktionsmaschine für 18.000,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer und überweist den gesamten Rechnungsbetrag bei Lieferung.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %.

    Konten zur Auswahl: Maschinen · Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen · Aufwendungen für Waren · Umsatzsteuer · Vorsteuer · Bank · Kasse

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  2. Kauf eines Servers auf Ziel, mit Umsatzsteuer

    Ein Unternehmen kauft einen Server für sein Büro für 4.800,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Die Lieferantenrechnung ist in 60 Tagen fällig.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Der Server ist ein einzelnes Wirtschaftsgut, das mehrere Jahre genutzt wird.

    Konten zur Auswahl: Umsatzsteuer · Bank · Betriebs- und Geschäftsausstattung · Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen · Aufwendungen für Waren · Vorsteuer · Maschinen

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  3. Kauf einer Maschine mit Zahlung bei Lieferung und Wechsel über den Rest

    Ein Unternehmen kauft eine Maschine für 24.000,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Bei Lieferung überweist es 6.000,00 € und akzeptiert über den Rest des Rechnungsbetrags einen vom Lieferer gezogenen Wechsel, fällig in 90 Tagen.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Der Wechsel ist unverzinslich. Vor der Lieferung wurde nichts gezahlt.

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  4. Kauf einer Maschine mit Transport und Montage, mit Umsatzsteuer

    Ein Unternehmen kauft eine Maschine für 20.000,00 €. Ein Spediteur berechnet 600,00 € für den Transport ins Werk, ein Techniker berechnet 900,00 € für Montage und Probelauf. Alle Beträge verstehen sich zuzüglich 19 % Umsatzsteuer und werden am Tag der Betriebsbereitschaft überwiesen.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %.

    Konten zur Auswahl: Instandhaltung · Bank · Fuhrpark · Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen · Transportkosten · Vorsteuer · Maschinen

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  5. Kauf einer Maschine mit Umsatzsteuer, teils sofort bezahlt, teils auf Ziel

    Ein Unternehmen kauft eine Maschine für 10.000,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Es überweist sofort 4.000,00 €; der Rest der Rechnung ist in drei Monaten fällig.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %.

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  6. Kauf eines Grundstücks

    Ein Unternehmen kauft ein unbebautes Grundstück neben seinem Lager, um es als Lagerplatz zu nutzen. Verkäufer ist eine Privatperson, daher wird keine Umsatzsteuer berechnet. Das Unternehmen überweist den Kaufpreis von 80.000,00 € und die Grunderwerbsteuer von 4.000,00 €.

    Annahmen: Notarkosten bleiben unberücksichtigt.

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  7. Kauf eines Gebäudes mit Hypothekendarlehen und Überweisung

    Ein Unternehmen kauft eine Lagerhalle für 400.000,00 €; 100.000,00 € des Preises entfallen auf das Grundstück, auf dem sie steht. Der Kauf ist umsatzsteuerfrei. Eine Bank gewährt ein Hypothekendarlehen über 280.000,00 € mit 20 Jahren Laufzeit, rückzahlbar in Monatsraten, und zahlt es direkt an den Verkäufer aus. Den Rest des Kaufpreises überweist das Unternehmen.

    Annahmen: Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Darlehensgebühren bleiben unberücksichtigt.

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  8. Kauf eines Lieferwagens mit Bankdarlehen, mit Umsatzsteuer

    Ein Unternehmen kauft einen Lieferwagen für 32.000,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Seine Bank gewährt ein Darlehen über 25.000,00 € mit drei Jahren Laufzeit, das am Ende in einem Betrag zurückzuzahlen ist, und zahlt es direkt an das Autohaus aus. Den Rest der Rechnung überweist das Unternehmen.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Der Lieferwagen wird nur betrieblich genutzt, die Vorsteuer ist daher voll abziehbar. Zinsen werden monatlich gezahlt und bei Fälligkeit gebucht, nicht beim Kauf. Zulassungskosten bleiben unberücksichtigt.

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  9. Jährliche lineare Abschreibung eines Lieferwagens

    Am 1. Januar vor zwei Jahren kaufte ein Unternehmen einen Lieferwagen für 25.500,00 € netto. Er wird insgesamt 5 Jahre genutzt und danach voraussichtlich für 3.000,00 € verkauft (Restwert). Buche die Abschreibung des laufenden Jahres zum 31. Dezember.

    Annahmen: Direkte Abschreibung: Sie wird auf dem Anlagekonto gebucht. Lineare Abschreibung: Anschaffungskosten abzüglich Restwert werden gleichmäßig auf die Nutzungsdauer verteilt.

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  10. Abschreibung eines Gebäudes im ersten, angebrochenen Jahr

    In diesem Jahr kaufte ein Unternehmen ein Bürogebäude. Seine Anschaffungskosten ohne Grund und Boden betragen 240.000,00 €. Es wird seit dem Ersten eines Monats genutzt und war bis zum Abschlussstichtag 31. Dezember 9 Monate in Gebrauch. Nutzungsdauer 25 Jahre, kein Restwert. Buche die Abschreibung dieses Jahres.

    Annahmen: Direkte Abschreibung: Sie wird auf dem Anlagekonto gebucht. Lineare Abschreibung, nach vollen Monaten ab dem Monat, in dem das Gebäude erstmals genutzt wurde.

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  11. Degressive Abschreibung im ersten Jahr

    Am 1. Januar kaufte ein Unternehmen eine neue Maschine für 30.000,00 € netto und nahm sie am selben Tag in Betrieb. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre, ohne Restwert. Buche die Abschreibung des ersten Jahres zum 31. Dezember.

    Annahmen: Direkte Abschreibung: Sie wird auf dem Anlagekonto gebucht. Degressive AfA mit 30 % vom Buchwert zu Beginn jedes Jahres: das Dreifache des linearen Satzes, höchstens 30 %, die Regel für bewegliche Wirtschaftsgüter, die von Juli 2025 bis Dezember 2027 angeschafft werden. Ein volles Jahr Abschreibung.

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  12. Abschreibung mehrerer Anlagen in einem Buchungssatz

    Am 31. Dezember bucht ein Unternehmen die Jahresabschreibung von drei Anlagen in einem Buchungssatz: ein Bürogebäude (Anschaffungskosten ohne Grund und Boden 240.000,00 €, Nutzungsdauer 40 Jahre), eine Maschine (Anschaffungskosten 24.000,00 €, 8 Jahre) und einen Lieferwagen (Anschaffungskosten 20.000,00 €, 5 Jahre). Keine Anlage hat einen Restwert.

    Annahmen: Direkte Abschreibung: Sie wird auf dem Anlagekonto gebucht. Lineare Abschreibung; das Unternehmen besaß alle drei Anlagen das ganze Jahr.

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  13. Verkauf einer Maschine auf Ziel über Buchwert

    Ein Unternehmen verkauft eine gebrauchte Maschine auf Ziel für 9.000,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer; der Käufer zahlt in 30 Tagen. Ihr Restbuchwert beträgt 6.000,00 €.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Direkte Abschreibung: Sie wird auf dem Anlagekonto gebucht. Die Abschreibungen sind bis zum Verkaufstag gebucht.

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  14. Verkauf einer Maschine unter Buchwert

    Ein Unternehmen verkauft eine gebrauchte Maschine für 3.000,00 € gegen Banküberweisung. Ihr Restbuchwert beträgt 5.000,00 €.

    Annahmen: Direkte Abschreibung: Sie wird auf dem Anlagekonto gebucht. Die Abschreibungen sind bis zum Verkaufstag gebucht. Die Umsatzsteuer bleibt in dieser Aufgabe unberücksichtigt.

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  15. Verschrottung einer voll abgeschriebenen Maschine

    Eine Maschine mit Anschaffungskosten von 8.500,00 € ist voll abgeschrieben und steht mit einem Erinnerungswert von 1,00 € zu Buche. Sie funktioniert nicht mehr, deshalb verschrottet das Unternehmen sie heute: Sie wird kostenlos abgeholt, und es wird nichts dafür bezahlt.

    Annahmen: Direkte Abschreibung: Sie wird auf dem Anlagekonto gebucht. Eine voll abgeschriebene Anlage, die noch im Unternehmen ist, bleibt bis zu ihrem Abgang mit einem Erinnerungswert in den Büchern. Keine Entsorgungskosten und keine Erlöse.

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  16. Inzahlungnahme eines alten Lieferwagens beim Kauf eines neuen

    Ein Unternehmen gibt seinen alten Lieferwagen beim Kauf eines neuen in Zahlung. Der neue kostet 39.000,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Der Händler nimmt den alten für 10.500,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer, und das Unternehmen überweist die Differenz. Der Restbuchwert des alten Lieferwagens beträgt 8.000,00 €.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Direkte Abschreibung: Sie wird auf dem Anlagekonto gebucht. Die Inzahlungnahme wird als Verkauf des alten und Kauf des neuen Lieferwagens in einem Buchungssatz erfasst. Beide Lieferwagen werden nur betrieblich genutzt: Die Vorsteuer auf den neuen ist voll abziehbar, und der Verkauf des alten ist umsatzsteuerpflichtig. Die Abschreibungen sind bis zum Tag der Inzahlungnahme gebucht.

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  17. Bezahlung einer Maschinenreparatur, mit Umsatzsteuer

    Eine Produktionsmaschine fällt aus. Ein Techniker ersetzt einen verschlissenen Antriebsriemen und stellt die Maschine neu ein; das Unternehmen überweist die Rechnung über 480,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer noch am selben Tag.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Die Reparatur stellt nur den normalen Betriebszustand wieder her: Sie erhöht weder die Kapazität noch verlängert sie die Nutzungsdauer.

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  18. Einbau eines Kühlaggregats in einen Lieferwagen auf Ziel, mit Umsatzsteuer

    Ein Unternehmen lässt in seinen Lieferwagen ein Kühlaggregat einbauen, damit er gekühlte Waren transportieren kann. Die Rechnung des Lieferers lautet über 8.500,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer, zahlbar in 60 Tagen.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Das Aggregat bleibt für den Rest der Nutzungsdauer im Lieferwagen und gibt ihm eine Fähigkeit, die er vorher nicht hatte; kein vorhandenes Teil wird ersetzt.

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  19. Einlage einer privaten Maschine während des Geschäftsjahres

    Mitte des Geschäftsjahres bringt die Inhaberin eines Einzelunternehmens eine Maschine in das Unternehmen ein, die sie seit fünf Jahren privat besitzt. Ein unabhängiges Gutachten bewertet sie heute mit 9.500,00 €. Das Unternehmen wird die Maschine in seiner Werkstatt einsetzen.

    Annahmen: Die Maschine wird am Tag der Einlage mit dem Gutachtenwert erfasst. Auf die Einlage fällt keine Umsatzsteuer an.

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  20. Verkauf einer Maschine über Buchwert mit Umsatzsteuer

    Ein Unternehmen verkauft eine gebrauchte Maschine für 6.000,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer gegen Banküberweisung. Ihr Restbuchwert beträgt 4.000,00 €.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Direkte Abschreibung: Sie wird auf dem Anlagekonto gebucht. Die Abschreibungen sind bis zum Verkaufstag gebucht.

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