Verkauf und Dienstleistungen: Arbeitsblatt Buchungssätze

Lösung

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Konvention: Deutschland (allgemeine Kontenbezeichnungen)

Buche jeden Geschäftsvorfall: Schreibe jedes Konto mit seinem Betrag in die Spalte Soll oder Haben.

  1. Barverkauf von Waren (periodische Bestandsführung)

    Ein Geschäft verkauft Waren für 240,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Der Kunde zahlt sofort bar (Scheine und Münzen).

    Annahmen: Wareneinkäufe werden aufwandsorientiert gebucht. Umsatzsteuer 19 %.

    Konten zur Auswahl: Vorsteuer · Forderungen aus Lieferungen und Leistungen · Bank · Waren (Bestand) · Kasse · Umsatzerlöse · Umsatzsteuer

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  2. Zielverkauf mit Rabatt auf der Rechnung

    Ein Großhändler verkauft Waren auf Ziel zum Listenpreis von 2.500,00 €. Die Rechnung zieht 10 % Rabatt ab und berechnet 19 % Umsatzsteuer auf den rabattierten Preis. Der Kunde zahlt in 30 Tagen.

    Annahmen: Wareneinkäufe werden aufwandsorientiert gebucht. Umsatzsteuer 19 %. Der Rabatt wird direkt auf der Rechnung abgezogen; es ist kein Skonto für frühe Zahlung.

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  3. Barverkauf mit Buchung des Wareneinsatzes (laufende Bestandsführung)

    Ein Geschäft verkauft Waren für 850,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer, sofort bar bezahlt. Die Waren hatten das Geschäft 510,00 € netto gekostet.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Das Geschäft bucht eingekaufte Waren auf Waren (Bestand) und erfasst den Wareneinsatz bei jedem Verkauf als Aufwendungen für Waren (bestandsorientiert, mit laufender Bestandsfortschreibung).

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  4. Zielverkauf mit Buchung des Wareneinsatzes (laufende Bestandsführung)

    Ein Großhändler verkauft Waren auf Ziel für 4.200,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer, zahlbar in 30 Tagen. Die Waren hatten den Großhändler 2.600,00 € netto gekostet.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Der Großhändler bucht eingekaufte Waren auf Waren (Bestand) und erfasst den Wareneinsatz bei jedem Verkauf als Aufwendungen für Waren (bestandsorientiert, mit laufender Bestandsfortschreibung).

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  5. Rücksendung von Waren durch einen Zielkunden (periodische Bestandsführung)

    Letzte Woche hat ein Geschäft Waren auf Ziel für 4.000,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer verkauft. Heute schickt der Kunde einen Teil der Waren im Wert von 600,00 € netto zurück, weil sie nicht der Bestellung entsprechen, und das Geschäft erteilt eine Gutschrift. Der Kunde hat noch nicht bezahlt.

    Annahmen: Wareneinkäufe werden aufwandsorientiert gebucht. Umsatzsteuer 19 %.

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  6. Rücknahme von Waren gegen Barerstattung, zurück ins Lager (laufende Bestandsführung)

    Gestern hat ein Geschäft Waren für 450,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer gegen Barzahlung verkauft; die Waren hatten es 270,00 € netto gekostet. Heute bringt der Kunde alles unbeschädigt zurück und erhält den vollen Betrag bar erstattet. Die Waren kommen zurück ins Lager.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Das Geschäft bucht eingekaufte Waren auf Waren (Bestand) und erfasst den Wareneinsatz bei jedem Verkauf und jeder Rücknahme auf Aufwendungen für Waren (bestandsorientiert, mit laufender Bestandsfortschreibung).

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  7. Kunde begleicht seine Rechnung vollständig in bar

    Letzten Monat hat ein Geschäft Waren auf Ziel für 360,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer verkauft. Heute kommt der Kunde ins Geschäft und bezahlt die ganze Rechnung bar (Scheine und Münzen).

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Der Verkauf und seine Umsatzsteuer wurden letzten Monat gebucht. Es wird kein Skonto gewährt.

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  8. Kunde zahlt innerhalb der Skontofrist

    Vor acht Tagen hat ein Großhändler Waren auf Ziel für 5.000,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer verkauft. Die Rechnung gewährt 2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen. Heute zahlt der Kunde per Banküberweisung unter Abzug von Skonto.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Der Verkauf wurde mit dem vollen Rechnungsbetrag gebucht. Das Skonto wird bei Zahlung gewährt und mindert auch die Umsatzsteuer.

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  9. Warenverkauf auf Ziel mit Umsatzsteuer

    Ein Einzelhändler verkauft Waren für 3.000,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Der Kunde zahlt in 30 Tagen.

    Annahmen: Wareneinkäufe werden aufwandsorientiert gebucht. Umsatzsteuer 19 %.

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  10. Barverkäufe, Umsatzsteuer im Preis enthalten

    Am Ende des Tages zeigt die Kasse eines Geschäfts Barverkäufe von 1.785,00 € einschließlich 19 % Umsatzsteuer. Alles wurde bar eingenommen.

    Annahmen: Wareneinkäufe werden aufwandsorientiert gebucht. Umsatzsteuer 19 %. Alle verkauften Waren unterliegen demselben Steuersatz.

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  11. Rechnung an einen Kunden für erbrachte Leistungen

    Ein Designbüro hat ein Projekt für einen Kunden abgeschlossen und schickt seine Rechnung über 1.800,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer, zahlbar in 30 Tagen.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %.

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  12. Leistung bei Fertigstellung bezahlt

    Ein IT-Dienstleister repariert das Büronetzwerk eines Kunden. Nach Abschluss der Arbeit zahlt der Kunde das Honorar von 640,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer sofort per Banküberweisung.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %.

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  13. Anzahlung eines Kunden vor der Leistung

    Ein Cateringunternehmen wird nächsten Monat die Veranstaltung eines Kunden bewirten. Heute zahlt der Kunde per Banküberweisung eine Anzahlung von 1.200,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer auf den Preis.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Die Umsatzsteuer auf eine Anzahlung entsteht mit ihrem Eingang.

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  14. Erbringung einer im Voraus bezahlten Leistung

    Letzten Monat hat ein Kunde einem Cateringunternehmen für eine Veranstaltung eine Anzahlung von 950,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer geleistet. Die Anzahlung deckt den gesamten Preis, und das Unternehmen hat sie samt der darauf entstandenen Umsatzsteuer als erhaltene Anzahlung gebucht. Heute bewirtet das Unternehmen die Veranstaltung und stellt die Schlussrechnung; es ist nichts mehr zu zahlen.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %.

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  15. Verkauf teils sofort bezahlt, teils auf Ziel

    Ein Geschäft verkauft Waren für 6.000,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer. Der Kunde zahlt sofort 2.000,00 € per Banküberweisung und den Rest der Rechnung in 30 Tagen.

    Annahmen: Wareneinkäufe werden aufwandsorientiert gebucht. Umsatzsteuer 19 %.

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  16. Direkte Abschreibung einer uneinbringlichen Forderung

    Ein Kunde, der 2.975,00 € für in diesem Jahr auf Ziel gelieferte Waren schuldet (2.500,00 € netto zzgl. 19 % USt), ist insolvent; die Forderung ist endgültig uneinbringlich. Buche den Ausfall.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Die Forderung wurde nie als zweifelhaft eingestuft und hat keine Einzelwertberichtigung. Die Umsatzsteuer wird für die uneinbringliche Forderung berichtigt.

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  17. Ausfall einer zweifelhaften Forderung mit Einzelwertberichtigung

    Im Vorjahr wurde die Forderung an einen Kunden über 4.760,00 € (Warenverkauf für 4.000,00 € netto zzgl. 19 % USt) auf zweifelhafte Forderungen umgebucht und mit 2.400,00 € wertberichtigt. In diesem Jahr endet das Insolvenzverfahren des Kunden ohne jede Zahlung: Die ganze Forderung ist uneinbringlich. Buche den Ausfall.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Die Einzelwertberichtigung dieses Kunden wird jetzt, beim Ausfall, verbraucht (nicht erst bei der Anpassung zum Jahresabschluss). Die Umsatzsteuer wird für die uneinbringliche Forderung berichtigt.

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  18. Bildung einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen

    Zum Jahresabschluss betragen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.950,00 € einschließlich 19 % USt; keine davon ist zweifelhaft. Für das allgemeine Ausfallrisiko bildet das Unternehmen erstmals eine Pauschalwertberichtigung von 2 % der Forderungen. Buche die Abschlussbuchung.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Die Pauschalwertberichtigung wird auf die Forderungen ohne Umsatzsteuer berechnet und indirekt gebucht.

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  19. Zahlungseingang auf eine im Vorjahr abgeschriebene Forderung

    Im Vorjahr hat das Unternehmen eine Forderung über 2.142,00 € an einen Kunden als uneinbringlich abgeschrieben (Warenverkauf für 1.800,00 € netto zzgl. 19 % USt). Heute zahlt der Kunde unerwartet die vollen 2.142,00 € per Banküberweisung.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Bei der Abschreibung wurde die Umsatzsteuer auf die Forderung berichtigt (gemindert).

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  20. Mieteinnahme für einen vermieteten Lieferwagen

    Ein Handelsunternehmen vermietet einen Lieferwagen, den es diesen Monat nicht braucht, an eine Privatperson. Es erhält die Monatsmiete von 850,00 € netto zzgl. 19 % USt per Banküberweisung.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Die Vermietung von Fahrzeugen ist nicht das Hauptgeschäft des Unternehmens. Die Miete betrifft den laufenden Monat.

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