Aufwendungen und Personal: Arbeitsblatt Buchungssätze

Lösung

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Konvention: Deutschland (allgemeine Kontenbezeichnungen)

Buche jeden Geschäftsvorfall: Schreibe jedes Konto mit seinem Betrag in die Spalte Soll oder Haben.

  1. Zahlung der Monatsmiete für das Geschäftslokal

    Am 1. März überweist ein Einzelhandelsgeschäft die Miete für sein Geschäftslokal für März: 1.200,00 € zzgl. 19 % USt.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Der Vermieter hat zur Umsatzsteuer optiert.

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  2. Vorauszahlung von sechs Monatsmieten

    Am 1. November überweist ein Unternehmen im Voraus sechs Monatsmieten für sein Geschäftslokal (November bis April): 1.500,00 € pro Monat zzgl. 19 % USt.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %. Der Vermieter hat zur Umsatzsteuer optiert. Das Unternehmen bucht im Voraus gezahlte Miete bei Zahlung als Aufwand; der Teil, der zum nächsten Jahr gehört, wird am 31. Dezember als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

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  3. Vorausgezahlte Miete: die Januarmiete wird Aufwand

    Am 1. Dezember des Vorjahres zahlte ein Unternehmen 3.000,00 € (netto) für die Miete für Dezember und Januar und buchte den ganzen Betrag als Mietaufwand. Zum 31. Dezember grenzte es den Teil ab, der auf Januar entfällt. Buche zum 1. Januar dieses Jahres.

    Annahmen: Das Unternehmen löst seine Abgrenzungen am ersten Tag des neuen Geschäftsjahres auf.

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    KontoSollHaben
  4. Eingang der Stromrechnung

    Ein Einzelhandelsgeschäft erhält die Stromrechnung für März: 460,00 € zzgl. 19 % USt, zahlbar am 20. April.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %.

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  5. Bezahlung der Stromrechnung

    Am 20. April überweist ein Einzelhandelsgeschäft den Betrag der Stromrechnung für März, die es letzten Monat bei Eingang gebucht hat: 520,00 € zzgl. 19 % USt.

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  6. Zahlung der Monatsgehälter

    Am 31. März überweist ein Unternehmen seinen Beschäftigten die Gehälter für März, 6.400,00 €.

    Annahmen: Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge bleiben in dieser Aufgabe unberücksichtigt.

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  7. Noch nicht gezahlte Gehälter zum Jahresabschluss

    Die Dezembergehälter von 8.500,00 € werden erst am 5. Januar an die Beschäftigten überwiesen. Buche zum 31. Dezember.

    Annahmen: Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge bleiben in dieser Aufgabe unberücksichtigt.

    Konten zur Auswahl: Bank · Aktive Rechnungsabgrenzung · Passive Rechnungsabgrenzung · Sonstige Verbindlichkeiten · Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen · Löhne und Gehälter

    KontoSollHaben
  8. Zahlung der zum Jahresende abgegrenzten Gehälter

    Am 31. Dezember buchte ein Unternehmen die Dezembergehälter, 9.200,00 €, als Schuld gegenüber seinen Beschäftigten. Am 5. Januar überweist es sie.

    Annahmen: Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge bleiben in dieser Aufgabe unberücksichtigt. Das Unternehmen storniert die Abschlussbuchung am 1. Januar nicht.

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  9. Gehaltsabrechnung mit Lohnsteuer und Arbeitgeberanteil

    Gehaltsabrechnung des Monats: Bruttogehälter 3.000,00 €, einbehaltene Lohnsteuer 420,00 €, Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung 630,00 €, Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung 630,00 €. Die Nettogehälter werden heute überwiesen; Lohnsteuer und alle Sozialversicherungsbeiträge werden im nächsten Monat abgeführt.

    Annahmen: Alle Beiträge werden den Sozialversicherungsträgern geschuldet und im nächsten Monat gezahlt (keine SV-Vorauszahlung).

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  10. Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung

    Die bereits gebuchte Gehaltsabrechnung für Januar weist Bruttogehälter von 12.000,00 € aus. Buche den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, 21 % der Bruttogehälter, der im nächsten Monat gezahlt wird.

    Annahmen: Der Satz ist eine vereinfachte Summe der Arbeitgeberanteile zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung; Unfallversicherung und Umlagen bleiben unberücksichtigt. Die Beiträge werden im nächsten Monat gezahlt (keine SV-Vorauszahlung).

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  11. Bezahlung von Werbung mit Umsatzsteuer

    Ein Unternehmen überweist einer Lokalzeitung 1.200,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer für Anzeigen, die in diesem Monat erschienen sind.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %.

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  12. Zahlung des Jahresbeitrags einer Versicherung

    Am 2. Januar überweist ein Unternehmen den Jahresbeitrag von 1.800,00 € für die Versicherung seiner Geschäftsräume, Versicherungsschutz vom 1. Januar bis 31. Dezember dieses Jahres.

    Annahmen: Versicherungsbeiträge sind von der Umsatzsteuer befreit. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

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  13. Auflösung eines Monats vorausbezahlter Versicherung im neuen Jahr

    Am 1. Februar des Vorjahres zahlte ein Unternehmen den Jahresbeitrag einer Versicherung von 2.400,00 € (Versicherungsschutz vom 1. Februar des Vorjahres bis 31. Januar dieses Jahres) und buchte ihn als Versicherungsaufwand. Am 31. Dezember grenzte es den Teil für Januar aktiv ab. Buche zum 1. Januar dieses Jahres.

    Annahmen: Versicherungsbeiträge sind von der Umsatzsteuer befreit. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

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  14. Bankgebühren bei einer Überweisung an einen Lieferanten

    Ein Unternehmen bezahlt einem Warenlieferanten per Auslandsüberweisung eine bereits als Verbindlichkeit gebuchte Rechnung über 4.200,00 €. Die Bank berechnet eine Überweisungsgebühr von 15,00 €, die zusammen mit der Überweisung vom Konto abgebucht wird.

    Annahmen: Auf die Bankgebühr fällt keine Umsatzsteuer an.

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    KontoSollHaben
  15. Zahlung der Quartalszinsen eines Bankdarlehens

    Ein Unternehmen hat ein Bankdarlehen über 60.000,00 € zu 5 % pro Jahr; die Zinsen werden alle drei Monate gezahlt. Heute zahlt es die Zinsen für die letzten drei Monate von seinem Bankkonto; die Darlehenssumme ändert sich nicht.

    Annahmen: Die Zinsen werden auf die Darlehenssumme für genau drei Monate (3/12 Jahr) berechnet. Für diese Monate wurden vor heute keine Zinsen gebucht. Zinsen sind von der Umsatzsteuer befreit.

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  16. Abgrenzung von Darlehenszinsen zum Jahresende

    Ein Unternehmen hat ein Bankdarlehen über 60.000,00 € zu 6 % Zinsen pro Jahr. Die Zinsen werden halbjährlich gezahlt; die letzte Zahlung erfolgte 4 Monate vor dem 31. Dezember. Buche die zum 31. Dezember aufgelaufenen Zinsen.

    Annahmen: Die Darlehenssumme hat sich seit der letzten Zinszahlung nicht verändert. Zinsen werden nach vollen Monaten berechnet: Kapital × Zinssatz × Monate / 12.

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  17. Eingang einer Telefonrechnung, die später bezahlt wird

    Ein Unternehmen erhält seine monatliche Rechnung für Telefon und Internet über 120,00 € netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer, fällig in 15 Tagen. Es bezahlt sie später.

    Annahmen: Umsatzsteuer 19 %.

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  18. Erstattung einer Geschäftsreise an den Inhaber

    Der Inhaber eines Einzelunternehmens flog zu einer Messe im Ausland und bezahlte den internationalen Flug und das Hotel dort, insgesamt 860,00 €, mit privatem Geld. Heute erstattet ihm das Unternehmen den Betrag per Überweisung.

    Annahmen: Die Reise war rein geschäftlich. Internationale Flüge sind umsatzsteuerfrei, und das Unternehmen holt sich die Umsatzsteuer des ausländischen Hotels nicht zurück, daher ist der ganze Betrag Reiseaufwand.

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  19. Zahlung der geschuldeten Körperschaftsteuer

    Zum Ende des Vorjahres bildete eine GmbH eine Steuerrückstellung von 7.600,00 € für die Körperschaftsteuer. Der in diesem Monat eingegangene Steuerbescheid bestätigt diesen Betrag, und heute überweist die GmbH ihn.

    Annahmen: Das Unternehmen ist eine Kapitalgesellschaft, es geht also um seine eigene Körperschaftsteuer. (Die persönliche Einkommensteuer eines Einzelunternehmers wäre eine Privatentnahme, kein betrieblicher Aufwand und keine betriebliche Schuld.)

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In dieser Konvention nicht enthalten: Buchung des verbrauchten Büromaterials

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